Skip to content

Wie entsteht ein Projekt?

Vorexkursionen

Bevor der erste Ton im gemeinsamen Orchester erklingt, braucht es ein Fundament, das über reine E-Mails und Videocalls hinausgeht. Die Vorexkursionen zu den Partnerschulen sind der Moment, in dem aus einer Idee ein konkretes Projekt wird. Diese Zeit wird genutzt, um die Probenräume kennenzulernen, den Ablauf direkt mit den Kollegen vor Ort abzustimmen und die persönliche Basis zu festigen, die ein internationales Ensemble erst zusammenhält.

Dabei denken wir die Organisation von Anfang an nachhaltig: Wo immer es möglich ist, setzen wir bereits bei diesen Reisen auf Green Travel. Indem wir die Anreise und den Transfer vor Ort umweltfreundlich gestalten, leisten wir im Rahmen von Erasmus+ einen direkten Beitrag zu weltweiten Klimaschutzmaßnahmen (SDG 13). Gleichzeitig stärken wir durch die persönliche Begegnung eine Partnerschaft, die auf Vertrauen und echter Zusammenarbeit beruht (SDG 17). 

 

Schülerprojekte

Die Schülerprojekte sind ein zentraler Bestandteil der Begegnungsphasen und wurden bisher sowohl in Mainz als auch in Ostrava durchgeführt. Während der gemeinsamen Projektwoche arbeiten die Schülerinnen und Schüler über das reine Musizieren hinaus zusammen: sie setzen sich mit kulturellen Unterschieden auseinander und lernen das schulische sowie gesellschaftliche Leben im jeweiligen Partnerland direkt vor Ort kennen. Dadurch entsteht ein Austausch, der nicht nur im Proberaum stattfindet, sondern im Alltag weitergeführt wird und die gemeinsame Projektarbeit nachhaltig prägt.

Gleichzeitig greifen die Schülerprojekte zentrale Ziele nachhaltiger Entwicklung auf. Durch das gemeinsame Arbeiten in internationalen Gruppen wird hochwertige Bildung im Sinne eines praxisnahen und eigenständigen Lernens gefördert (SDG 4). Der direkte Austausch und das Kennenlernen unterschiedlicher Lebensrealitäten stärken zudem gegenseitiges Verständnis, Toleranz und Dialogfähigkeit (SDG 16). So leisten die Schülerprojekte einen konkreten Beitrag dazu, europäische Zusammenarbeit nicht nur zu thematisieren, sondern aktiv erfahrbar zu machen.